Wir schützen Eigentum

Strategische Ziele

 

  • Die nachhaltige Nutzung der erneuerbaren Ressource Wald ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der  zur Schaffung von Einkommen für den ländlichen Raum und für die gesamte Wertschöpfungskette zu stärken ist.
  • Die Steigerung der Wertschöpfung entlang der gesamten Forst- und Holzbranche durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze, durch die Sicherstellung einer flächendeckenden Beratung und gezielte Aus- und Weiterbildung der Waldeigentümer und Forstleute sind anzustreben.
  • Zur Erzielung möglichst hoher  Wertschöpfung ist eine ausreichende forstliche Infrastruktur (Forstwege, qualifiziertes Fachpersonal, maschinelle Ausstattung) unbedingt notwendig.
  • Die Festsetzung des Nutzungszeitpunktes orientiert sich an den Gegebenheiten des Holzmarktes und soll auch in Zukunft in allen Besitzkategorien in der Entscheidungsfreiheit des Waldeigentümers liegen.
  • Zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen Waldbewirtschaftung sollen hochqualifizierte Fachkräfte in ausreichendem Ausmaß zur Verfügung stehen. 
  • Die Erhöhung der Leistungsfähigkeit und Ertragskraft der waldbesitzenden Betriebe ist im Rahmen der Förderungen durch das Programm Ländliche Entwicklung 2014-2020 sicherzustellen.
  • Die in der Forstwirtschaft in allen Bereichen und Institutionen vorhandene fachliche Expertise soll über den unmittelbaren Arbeitsbereich hinausgehend für übergeordnete Zwecke genutzt werden.

 

Maßnahmen

 

  • Orientierung der Baumartenwahl  an ökologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen
  • Berücksichtigung der genetisch geeigneten Herkünfte bei Pflanz- und Saatgut bei der Waldverjüngung zur Erzielung leistungsfähiger und stabiler Bestände
  • verstärkte Erstellung von Bewirtschaftungskonzepten zur Handlungsanleitung für inaktive Waldbesitzer ist
  • Forcierung von Beratung und Unterstützung im Kleinwald und weiterer Ausbau der forstlichen Zusammenschlüsse
  • Forcierung des Abbaus von Durchforstungsrückständen und Intensivierung von Waldpflegemaßnahmen
  • Durchführung von zuwachs- und qualitätssteigernden Maßnahmen zur Wertschöpfungserhöhung in den Waldbeständen
  • Neudefinition des Lehrberufes für Forstfacharbeiter und Abstimmung der Lehrinhalte auf die betrieblichen Erfordernisse
  • Entwicklung und Bereitstellung bedarfsorientierter Bildungsmaßnahmen zur Erhöhung der Wertschöpfung im Betrieb
  • Durchführung einer Informations- und Imagekampagne über Arbeitsmöglichkeiten in der Waldwirtschaft
  • Initiierung eines Evaluierungsprozesses für die Ausbildung zum Forstfacharbeiter
  • Ausbau forstlicher Dienstleistungen als neue Einkommensquelle
  • Nutzen der Fachkompetenz zur Erstellung von Umweltmonitoring-Systemen schafft neue Einkommensquellen.
  • Erweiterung und Neubau von Mikroheizwerken zur regionalen Wärmeversorgung.
  • Aufbau und Weiterentwicklung absatzfördernder Maßnahmen zur stofflichen Verwertung von Laubholz

 

Forderungen an Politik und Gesellschaft

 

  • Beibehaltung der Regionenzertifizierung der Waldbewirtschaftung für die nachhaltige Bereitstellung von Holzprodukten durch die steirische Familienforstwirtschaft
  • Erhalt einer gut strukturierten und vielfältigen Wertschöpfungskette für die stoffliche und energetische Verwendung des Rohstoffes Holz
  • Intensivierung der Forschungsfelder Waldökologie, Ertragskunde, Waldbau, Forsttechnik und Holzverwendung für einen effizienten kaskadischen stofflichen und energetischen Einsatz
  • praxisgerechte, objektbezogene, zweckgebundene und langfristige Gestaltung der Forstförderung zur Unterstützung von zukunftsweisenden Maßnahmen für die Bereitstellung von Rohstoffen und Ökosystemleistungen
  • Implementierung einer holzfreundlichen Bauordnung
  • Erhaltung und Ausbau einer intakten ländlichen Infrastruktur
  • Förderung einer effizienten regionalen Rohstoffversorgung (Wirtschaft der kurzen Wege)
  • Erhalt der Einkommenspauschalierung für Kleinbetriebe
  • verstärktes Mitspracherecht der Grundbesitzer über die Jagdverpachtung durch freie Vergabe
  • ganzheitliche Betrachtung der Wertschöpfungskette Holz bei der Formulierung von Klimazielen: grundsätzliche Anerkennung und monetäre Abgeltung der Klimaschutzwirkung von im Wald stehendem und verbautem Holz als CO2-Speicher;Zuteilung von CO2-Zertifikaten für verbautes Holz
  • keine Änderung der Gewinnermittlungsart für pauschalierte Betrieben aufgrund von Katastrophennutzungen; Beibehaltung des Hälftesteuersatzes zum Ausgleich des Wertverlustes von Katastrophenholz bei buchführenden Betrieben 
  • Bereitstellung ausreichender Mittel für Holzkonservierungsmaßnahmen im Katastrophenfall für , um Wertverlust auszugleichen